Die Fledermaus weiß den Weg...




Du bist in ein finsteres und tränenfeuchtes Gebiet geraten...ein Flüstern und Wispern ist zu hören...es sind die Blumen der Nacht...sie zitieren die ihnen anvertrauten Worte der Wanderer... bis in alle Ewigkeit.


Nur Bäume
 Silbern bricht das Licht des Mondes durch ihre
Zweige und glitzert auf den Wellen des Stromes,
an dessen Ufer sie sich so stolz erheben.

Wie viele Jahre standen sie nun schon dort?
Wie viele Geschichten könnten sie uns erzählen?

Oft haben wir uns diese Frage gestellt, als wir an warmen
Sommertagen in ihrem Schatten ruhten.

Und auch jetzt, wo ich wieder hier an diesem Ort,
nur wenige Minuten und doch Jahre von zuhause entfernt stehe,
stelle ich mir diese Frage wieder.

Erinnern sie sich gerade an dich mein Freund -
wie ich es tue?
Erfährst du in ihren Nachtwindoden den Hauch von Unsterblichkeit
den zu finden, dir hier auf Erden nicht gestattet war?
Fast glaube ich dich hier zwischen ihren tröstenden Stämmen wieder
an meiner Seite zu spüren.
Aus dem Rascheln ihrer Blätter scheint mir dein Lachen zu klingen.
Du verspottest mich ob meiner hochtrabenden Gedanken.

„Es sind nur Bäume.“, sagst du.

Ja - nur Bäume.

Paläste bauten wir aus ihnen,
Labyrinthe in denen Drachen hausten,
Einhornwälder.

Spielgefährten unserer Kindheit.

Bäume unter denen wir unsere Schätze begruben und später,
ersehnt und doch unverhofft,
den Größten fanden.

Hüter unserer Träume.

Bäume unter denen wir unsere Kindheit,
in den Armen des anderen,
zum Schlafe betteten,
um in den Sonnenuntergang blinzelnd – erwachsen –
zu erwachen.

Vertraute unseres Erwachsenwerdens.

Nun liegst du wieder hier unter ihnen,
in einem Schlaf aus dem nur Engelsposaunen dich wieder erwecken können.
Und sie wachen über dich,
bis zu jenem Tag, an dem diese erklingen.

‚Nur Bäume.’, sagtest du.

Spielgefährten unserer Kindheit,
Hüter unserer Träume,
Vertraute unseres Erwachsenwerdens,
Wächter deines Grabes.

Der Nachtwind streichelt meine Tränen fort,
während ihre raschelnden Blätter mit mir um dich weinen.

‚Nur Bäume.’, sagtest du.

Spielgefährten unserer Kindheit,
Hüter unserer Träume,
Vertraute unseres Erwachsenwerdens,
Wächter deines Grabes,
Gefährten meiner Trauer



 ©  Monika De Giorgi

Welt der toten Helden Hey, weißt Du noch? Die Doors man, der Wein man, der Whiskey und der Tanz, der Tanz der Schamanen. Hey, weißt du das alles noch? Kannst Du Dich erinnern man? Die Realität war eine andere Dimension. Wir lebten in unserer Welt. In der Welt der toten Helden. Wir liebten uns in dieser Welt. In der Welt der toten Helden. Unsere Welt war geil. Sie war göttlich. Es gab keine Tabus, keine Angst. Es gab nur Glück. Pures Glück. Manchmal steifte uns die reale Welt, dann drohte sich unsere Welt in Luft aufzulösen. Aber wir hielten sie immer wieder zusammen fest. Wir waren nicht wir! Wir waren nur Helden in einer schon längst toten Welt. Erinnerst Du Dich an die Schmetterlinge in Deinem Bauch als Du eine blonde Fee mit blauen Augen das erstemal küsstest? Sie flogen mit uns in diese Welt. Noch wussten wir nicht, dass diese Welt schon längst tot war. Wir ließen uns einfach treiben. Und wir waren glücklich man, glücklich in der Welt der toten Helden. Der Schmerz war süß und das Lächeln trocken. Wie der Wein den wir tranken. Aber es war unsere Welt man. Wir spürten die Magie und das Feuer. Wir pflanzten keine Blumen, wir wollten Wälder. In Wäldern fühlen Wölfe und Feen sich zu Hause. Es war unsere Welt. Die Welt der toten Helden. Wir genossen jeden Augenblick. Ob er gut oder schlecht war. Wie den Wein, wie den Whiskey den wir tranken. Oft dachte ich, das ist alles nur ein Spiel. Aber es war kein Spiel Es war unser Leben, man. Unser Leben in einer anderen Welt. In der Welt der toten Helden. Wir versuchten unseren Wald zu pflanzen. Aber in toten Erde kann nichts gedeihen. Warum merkten wir es nicht? Nein, wahrscheinlich war sie zu gut diese Welt. Du wolltest dann weiter mit "Ihr" in dieser Welt leben. Aber "sie" hat es verstanden. Sie hat es gespürt, dass jene Welt schon längst tot ist. Sie hat Dich da rausgeholt und in die sichere, reale Welt gebracht. Der Drache hat gesiegt! Anfangs viel es uns schwer uns von unserer Welt ganz zu trennen. Wir suchten sie immer wieder auf. Doch der Wolf verzehrte sich nach dem Drachen. Und die Fee brauchte den Wolf. Es war Chaos. In dieser und unserer Welt. Das Stück ist nun zu Ende. Die Wirklichkeit hat uns beide wieder. Die Dimensionen der Welt der toten Helden glimmt nur noch und langsam zerfällt sie zu Asche. Die Tore der Wahrnehmung schließen sich! Das Stück ist nun endgültig vorbei. "Wach endlich auf" Das sind Deine Worte man. Aber es sind auch meine Worte an Dich. Hey, Chris wach endlich auf! Das Leben wartet auf uns beide. Ich werde immer eine Fee bleiben, wenn auch in dieser Welt. Und Du, wirst Du als Wolf krepieren oder als Mensch glücklich werden? Ich wünsche es Dir Süßer! Ich wünsche es Dir wirklich von ganzem Herzen. In dieser Welt. Denn die Welt der toten Helden existiert nicht mehr. "Der Tod frisst die Liebe, aber die Magie stirbt nie!" © Rekta 2006
Kann nicht mehr/Hass/Zusammenbruch Ausgebrannt, von Liebe verlassen Verbitterter Zorn treibt mich, zu hassen Kenne meine Gefühle nicht mehr Erfüllt von Schmerz und doch schmerzvoll leer Mein Herz sucht nach Geborgenheit Verzweiflung weiß um dessen Dringlichkeit Wo kann ich sie finden, von Sehnsucht geplagt kann keiner mir geben, wonach ich gefragt Gefragt hab ich, geschrieen, geweint Ist Liebe die Hölle? Ist nichts wie es scheint? Von Zweifeln zerfressen, von Abscheu gequält Kann nicht mehr erkennen, was wirklich zählt Keine Vernunft mehr, Hass macht mich blind Wehrlos wie ein Baby, machtlos wie ein Kind Kann mich nicht retten aus meiner Not Meine Seele in Scherben, mein Vetrauen längst tot Kann nicht mehr glauben, kann nicht verzeihn Ist das jetzt mein Leben, will ich das sein?! Bin kampfesmüde, der Schmerzen leid Doch der Weg, den ich gehn muss noch unendlich weit © ladybright 10/2004
Die Erlösung: Ich bin für alle unsichtbar Bin für niemand wirklich da Ich fühl mich leer Es ist lang her Seit ich das letzte mal glücklich war Die Welt war schön und wunderbar Doch jetzt ist alles schwarz für mich Mein Verstand lässt mich im Stich Ich nehm das Messer in die Hand Rote Spritzer an der Wand Aus meinen Adern strömt das Blut Diese Wärme, es tut so gut Ein letztes Lächeln in meinem Gesicht Ich schließe die Augen, bereue es nicht Ein letzter Atemzug noch bleibt Bevor meine Seele aus dem Körper steigt Der Tod ist schön Auf Wiedersehn!! © Gruftiegirl im Februar 2006
Kann nicht mehr/Hass/Zusammenbruch Ausgebrannt, von Liebe verlassen Verbitterter Zorn treibt mich, zu hassen Kenne meine Gefühle nicht mehr Erfüllt von Schmerz und doch schmerzvoll leer Mein Herz sucht nach Geborgenheit Verzweiflung weiß um dessen Dringlichkeit Wo kann ich sie finden, von Sehnsucht geplagt kann keiner mir geben, wonach ich gefragt Gefragt hab ich, geschrieen, geweint Ist Liebe die Hölle? Ist nichts wie es scheint? Von Zweifeln zerfressen, von Abscheu gequält Kann nicht mehr erkennen, was wirklich zählt Keine Vernunft mehr, Hass macht mich blind Wehrlos wie ein Baby, machtlos wie ein Kind Kann mich nicht retten aus meiner Not Meine Seele in Scherben, mein Vetrauen längst tot Kann nicht mehr glauben, kann nicht verzeihn Ist das jetzt mein Leben, will ich das sein?! Bin kampfesmüde, der Schmerzen leid Doch der Weg, den ich gehn muss noch unendlich weit © ladybright 10/2004
Schattenlieder dunkle Schatten drücken mich nieder wieder und wieder drücken mir die Augenlieder nieder halten das Sonnenlicht von mir fern so nähren sie die Finsternis in mir und um mich lassen alle Gedanken in bleischwarze und blutrote Teiche versinken mühsam öffne ich meine Lider wieder reibe meine müden Glieder versuche das Licht des Tages zu greifen gleißende Helle trifft auf samtene Schwärze doch das Licht - es blendet mich tränenblind schließe ich die Augen wieder und die Schatten singen dunkle Lieder © LilianaSho



HYMNE AN DIE NACHT

- und doch befind ich mich in ihrer Hand;
ihre wohltuende Aura
nimmt mir jeden Sinn.
ich irre umher;
suche das Ende;
doch sollt' ich nicht vom Glueck besessen sein?!
denn ihre Schwingen
rauben mir jegliches Verlangen -
nach Kraft - nach Leben -
fehlt mir nur der Mut,
zu tun -
zu sterben;
und bitt' ich sie
mir nun zu helfen,
dann lacht sie haemisch
grinst mich mit ihren schwarzen Augen an -
und ich sink' beschaemt zu Boden.
moecht' doch nur Erloesung!
krieche durch die Erinnerungen,
jeder Versuch,
all meine Emotionen zu vergessen -
scheitert - an ihr -
sie ist es,
mit der ich sein will,
mit der ich zu einer duest'ren Einheit
verschmelzen will;
doch will der Tag mir
trotz all Trauer
nicht jenes Leben goennen,
zu dem ich mich zu sterben bereit fuehle;
vorbei nun mit all den Traeumen,
vorbei mit jener Zukunft
- die Nacht
- nur sie allein haette mich gluecklich gemacht!


© by lady anna 
Wölfin Vorsichtig schlich in der Nacht, Von Hunger geplagt, Eine Wölfin ganz sacht, Weg von Gebein, die abgenagt! Vom Hügel herab, Dem Dorfe nah, Krähte ein Rab`, Als er die Wölfin sah! Die Schafe, von Angst geplagt, Der Schäfer schlief, Die Wölfin an der der Hunger nagt, Wittert das Blut und lief. Ein Lamm, zu weit von der Herde entfernt, Im tiefen Schlaf Viel hat es nie gelernt, Es wird kein altes Schaf. Das Lamm im Angesicht des Todes, Schreit voller Qual, Der Schäfer, durch den Geruch des Blutes, Erwacht im Tal! Die Wölfin floh, Das Lamm im Maul, Der Schäfer wollte sie roh, Und stieg auf den Gaul. Die Wölfin floh durch den Wald, Der Schäfer im Galopp hinterher, Er wird sie erwischen bald, Der Wald ohne Atem, kein Vogel sang mehr. Nun viel ein Schuss, Die Wölfin verstarb, Mit der Jagd war Schluss, Der Boden unter ihr verdarb. Die Wölfin tot, Junge Wölfe, von Hunger geplagt, Ihre Augen so rot, Werden vom Tod nicht bewahrt! © Adrian K.

LEZTER SCHREI??

Ich weis nicht mehr was ich machen soll,
ich komme aus diesem Loch der Einsamkeit
nicht mehr heraus. Ich fühle mich leer,
ich fühle mich nicht verstanden,
ich brauche jemand der mir hilft
in meinem Leben weiter zu kommen.
Jemand der mich versteht und beachtet,
jemand der da ist in Zeiten der Not,
jemand mit dem ich lachen aber auch weinen kann,
jemand der immer für mich einen Rat weis der
mir aufhilft, wenn ich gefallen bin,
der mich auch zurecht weist und zurückhält,
wenn ich übermütig werde,
der mir aber die Freie Wahl lässt
ob ich nun rechts oder links gehe,
obwohl der eine weg der falsche ist.
Jemand der trotzdem für mich da ist,
auch wenn ich den anderen Weg gegangen bin als den,
den er mir geraten hat.
Jemand der mich vor angriffen schützt,
der mich umgibt.
Wo finde ich solch einen Menschen,
in dieser verlassenen Welt ?
 © by HOOK
Einsamkeit Die Liebe hat meinen Körper verlassen der Schmerz der Sehnsucht überwiegt meine Seele schreit nach Erbarmen mein Herz der beißenden Leere erliegt! Leben um täglich zu sterben der Schrei meiner Seele schier unmenschlich dauernd auf der Suche nach dir bleibt der Sinn des Lebens unbegreiflich! Starker Krieger von der Folter zerfleischt war ich einst mutig und tapfer verfolgt durch die blutige Stille bin ich meines Wahnsinn Opfer! Die Gewalt der Traurigkeit ertragend bleib ich der Hoffnung Geisel das Gefängnis des Hasses überlebend dreht sich die Nacht im Kreisel! Weiter durch die Hölle kriechend greif ich nach der Herrlichkeit der Zweisamkeit die Schmerzen weiter ertragend bin ich verurteilt durch die Grausamkeit der Einsamkeit! © by Toreador



... Jedermann ...

Die Seele so verbittert
Kranke Augen sehen Licht
Das der Betrachter gleich erzittert
Voller Wehmut das Gesicht

Ein leerer Kopf so voll mit Scherben
Schwere Worte mich durchdringen
Stürzt sich nun völlig ins Verderben
Hört die Engel leise singen

Weiße Augen schwarze Worte
Wo die Nacht der Herrscher ist
Führt mich stets fort an dunkle Orte
Zu weinen jedermann vergisst....

 © by Lady of Darkstorm


© by Punkrock-Vampyrin | Mistress of dark poetry 2003 Nachtengel Dein Gesicht makellos und bleich, und dein Körper so kraftvoll, an Jugend bist du reich gleich einem Engel, der ewig halten soll. Deine Augen Vertrauen erweckend und seelenlos, und dein Geist immer ohne Groll, deine Weisheit ist so groß gleich der eines Engels, der ewig halten soll. Du bist vor Jahrhunderten gestorben, doch dein irdisches Dasein verlorst du nie. Amüsierst dich an Sterblicher Leiden und Sorgen, denn du wirst nicht mehr sein wie sie.





© By end_raum | Master of dark poetry 2002  

zart ist die realität nicht
zart ist die wahrnehmung
falsche interpretationen

gedanken splittern sich
fragst du dich ein neuntes mal?

verloren ist es,hinab in den kanal

moder und pest.
risse in der haut.
bakterien nagen.
eiter fließt.
krusten jucken.
stimmen aus dem treppenflur

sie werden gehasst
schall der erbricht.

in weiter ferne ist ein niemandsland
betreten erhofft.
gewünscht.
kein mut.
kein zweck.
der schädel des denkers?
der schädel schmerzt.

kein denker in der nähe.
keine nähe und kein denken.

kein lippenstifft auf der kaffeetasse
kein mtv nachmittag>
kein verschmierter kajal

ein haufen freikarten
ein abend im nebel,zu viel nebel
karten die verfallen,eine erinnerung,die nicht gedacht wurde.
kein versuch zu denken,kein anlass zum erinnern.

er hat gemalt,doch wozu?
fröhlichkeit,melancholie.

auf der suche nach der fröhlichkeit,sah ich nocheinmal die lichter der stadt.
collagen...unfähigkeit eigene worte ins dasein zu bringen.
die regenwaldpalme wendet ihren blick ab.
sie schaut zum fenster,zum licht.

ich gebe ihr wasser,und bin selbst am verdursten.

die uhr tickt.sekunden haben keine zeit zum verweilen,
minuten rinnen.
stunden vergehn.
tage sind um.
jahre fliegen.

das leben,wo ist es geblieben.
du bist deines glückes schmied.
dünne haut,kann kein eisen fassen.

fasade,im gesicht,in den worten,in den taten.

riechst du das?
es scheint ein schöner sommer zu werden
draußen im garten
die wärme tut so gut.

es wird ein schöner sommer.
die wärme wird guttun.

riechen kann ich nicht.
paare die vorüber ziehn,sich dabei verliebt ansehn.

und es war sommer,das erste mal im leben.
und es wurde winter.
und es kann immer regnen.

auf schwarz folgt kein weiß.

eine süße melodie hat mein ohr betreten.
lächeln bis zum jüngsten gericht.
ich bin voll heiterkeit und melancholie.
ich bin zerschnitten.
ich weiß nicht
wovon ich spreche.






© CJ Hook | Master of dark poetry 2001 Was zierst du dich so Schöne Frau? Wo willst du denn hin? Leg deine braunen Arme um meinen weißen Hals Und lass es geschehn, Denn du weißt; Dein Leben ist mein Tod. Die dunklen Strahlen der Nacht Berühren sanft meine roten Lippen Und dein Gesicht ist angstverzerrt. Lass es dich berühren, Denn du weißt; Dein Leben ist mein Tod. Hab keine Angst, und gib mir deine Hand Komm näher, Wange an Wange, Kinn an Kinn Und gib mir diesen Kuss, Denn du weißt: Dein Leben ist mein Tod. Ein Schrei, vergib mir für diesen Kuss. Dein roten Tränen laufen über meine weiße Hand Deine Hand in meiner, dein Gesicht tot Vergib mir, doch du weißt: Dein Leben ist mein Tod Du siehst so friedlich aus, und so wunderschön! Es ist an der Zeit für mich zu gehn. Sobald die Dunkelheit mein Leben verdrängt und deinem Gesicht die ersten Strahlen schenkt und man dich dort finden wird! Weiß ich dass es richtig war, denn du hast gewusst: Dein Tod war mein Leben






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